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Gesunde Zukunft | NEWS

BUND Ortsgruppe Ottendorf-Okrilla gegründet

Im März 2017 gründeten sechs Bürger aus Ottendorf-Okrilla in der Gaststätte „Zum Teichwiesenbad“ die BUND Ortsgruppe Ottendorf-Okrilla. Zum Vorsitzenden der neuen Ortsgruppe wurde Daniel Hahn gewählt. Als Ortsgruppe gehört diese der Regionalgruppe (RG) Gesunde Zukunft | BUND Sachsen e.V. RG der Landkreise Bautzen | Görlitz | Sächs. Schweiz, sowie des BUND Landesverbandes Sachsen e.V. an.

Auf ihrer ersten Gründungszusammenkunft lieferten die Versammelten bereits Vorschläge,...


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Neue Wölfe im Revier

Das „Lupus“-Institut hat den genetischen Beweis. Die Tiere gingen am Rande von Hoyerswerda mehrfach in eine Fotofalle.

Von Ralf Grunert

Eine Fotofalle im Bereich des Besdank-Teiches unweit von Klein Zeißig hat in den zurückliegenden Wochen unzählige Fotos von Wölfen geschossen. Mal sind zwei Elterntiere darauf zu erkennen, in einem Fall gleich sechs Jungwölfe. Was auffällt: Nie sind Eltern und Nachwuchs gemeinsam in die Fotofalle getappt. Allerdings wurden sie jeweils mehrfach abgelichtet. Das und das Vorhandensein von Nachwuchs gilt unter den Wolfsexperten als Beweis, dass die Tiere nicht auf der „Durchreise“ sind, sondern sich dauerhaft angesiedelt haben. Ein Fakt, den das Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“ gestern auf TAGEBLATT-Anfrage auch bestätigte. Es handelt sich um ein neues Rudel, für das es auch schon eine Bezeichnung gibt: das Knappenroder Rudel. Südöstlich von Hoyerswerda hat es sich etabliert. „Im Jahr 2015 wurden dort mindestens zwei Welpen aufgezogen, auch in diesem Jahr hat das neue Wolfspaar wieder Nachwuchs“, so die Auskunft aus dem Kontaktbüro. „Bei der Mutterfähe des Knappenroder Rudels handelt es sich laut der genetischen Analyse auf Basis von Losungsfunden um eine Tochter des Milkeler Rudels. Sie und ihr Partner behaupten ein eigenes Territorium zwischen den benachbarten Seenland- und Rosenthaler Rudeln und nahmen dafür auch einen Teil des östlich angrenzenden Milkeler Rudel-Territoriums in Beschlag.“ Erst vor wenigen Tagen kam mit der genetischen Analyse die Bestätigung, dass es sich hier um ein neues Rudel handelt.


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Zwei neue Wolfsrudel in Sachsen


Dresden.
In Sachsen gibt es zwei neue Wolfsrudel, eins im Landkreis Meißen und eins in der Lausitz. Das teilte am Montag das Wolfskontaktbüro Lupus in Rietschen mit. Somit leben hier jetzt insgesamt 14 Rudel.

Rudel in der Königsbrücker Heide

Nach der Sichtung von drei Wolfswelpen am Montag vergangene Woche sind sich die Experten sicher: Im westlichen Teil der Königsbrücker Heide lebt eine neue Wolfsfamilie. In der Grenzregion der Landkreise Meißen und Bautzen wurden bereits Anfang März Tiere gesehen. Jetzt erweist sich die Sichtung als Identifizierung eines neuen Rudels. Wie weit sich das Revier erstreckt, wird derzeit noch geprüft.


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Lass wachsen

 

Im Schlossgelände wurde eine neue Winterlinde gepflanzt. Darin hat Neustadts Stadtchef inzwischen schon Übung.

Von Katarina Gust

Langburkersdorf.

Den Griff zum Spaten beherrscht Peter Mühle. Neustadts Bürgermeister schnappt sich das Arbeitsgerät und legt los. Seine Mission heißt Baumpflanzen. Im Schlossgelände hat er am Sonnabend zusammen mit Mitgliedern der Langburkersdorfer Ortsgruppe des BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz Sachsen, eine Winterlinde gepflanzt. Diese ist ein Ersatz für abgestorbene Bäume und soll für frisches Grün am Schloss sorgen. Der Termin für die Aktion wurde bewusst gewählt, am 23. April wurde der Tag des Baumes gefeiert. Seit 1952 wird er in Deutschland begangen. Er soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten. Noch dazu ist die Winterlinde der „Baum des Jahres 2016“. Das Exemplar, das nun den Schlosspark ziert, hat bereits eine stattliche Größe. Laut Informationen der Stadtverwaltung wurde der Baum zuvor dreimal in einer Baumschule umgesetzt. Das soll den Baum abhärten und ihn besser anwachsen lassen. Der BUND finanzierte die Winterlinde zusammen mit der Stadt Neustadt. Nach der Pflanzaktion schnürten die Beteiligten die Wanderschuhe. Zusammen mit Ratschef Peter Mühle ging die rund zweistündige Tour durch den Langburkersdorfer Goldgrund.

 


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Schlossgelände bekommt neuen Baum

Zum Tag des Baumes wird eine Winterlinde am Schloss Langburkersdorf gepflanzt. Seit wenigen Tagen wächst solch ein Baum schon an anderer Stelle.

22.04.2016 Von Katarina Gust

Langburkersdorf.

Das Areal am Schloss Langburkersdorf wird grüner. Dafür sorgt die Ortsgruppe vom Bund für Umwelt und Naturschutz. Die Mitglieder aus Langburkersdorf werden an diesem Sonnabend, 11 Uhr, im Schlossgelände eine Winterlinde in die Erde setzen. Der Termin hat einen Grund. Am 23. April wird der Tag des Baumes gefeiert. Die Kosten für den neuen Baum trägt der Bund und die Stadt Neustadt, wie Bürgermeister Peter Mühle (NfN) mitteilt. Er lädt interessierte Bürger zu der Aktion ein.


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Neue Pläne für Kirchweg

Der BUND will die Fällung der 15 Eschen an der Straße in Wachau noch verhindern. Die Entscheidung liegt dann beim Landratsamt.

Von Thomas Drendel

 

Wachau. Großer Bahnhof am kleinen Kirchweg. In Wachau haben sich vor einigen Tagen Mitarbeiter des Landratsamtes Bautzen, des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), der Gemeinde Wachau und der Teilnehmergemeinschaft Wachau getroffen. Sie wollten sich die 15 Eschen, die entlang des Weges stehen, noch einmal genau ansehen und eine Entscheidung treffen, wie es mit ihnen weitergeht.

Vom Landratsamt war bereits eine Fällung der teils großen Bäume genehmigt worden. Nach Ansicht des BUND könnten sie trotz des Ausbaus des Weges stehen bleiben. Offenbar ist ein abschließendes Urteil schwieriger als gedacht. „Eine abschließende Festlegung, ob die Bäume nun gefällt werden müssen oder nicht, ist noch nicht getroffen worden“, sagt Sabine Rötschke, Mitarbeiterin des Landratsamtes. Nach ihren Angaben hat der BUND angeboten, eine Alternativplanung für den Ausbau der Straße vorzulegen. „Die Ausarbeitung und Prüfung dieser Pläne ist noch nicht abgeschlossen. Erst wenn das geschehen ist, wird eine Entscheidung fallen“, sagt sie.

Noch im vergangenen Jahr schien die Sache klar zu sein. Der Wachauer Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU) hatte erklärte, dass das Stück Weg wie von vielen asphaltiert werden kann und das Amt für ländliche Neuordnung den Großteil der Kosten übernehmen wird. Als dann auch die Genehmigung kam, hatte niemand damit gerechnet, dass es noch ein zurück gibt. Doch Straßenbauingenieur Dr. Ditmar Hunger aus Dresden war durch die SZ auf die geplante Fällung aufmerksam geworden, sah sich den Weg an und kam zu dem Schluss, die Bäume müssten nicht gefällt werden.


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Wölfe dringen nach Süden vor

Die Zahl der Tiere wird weiter steigen, sagen Fachleute vorher. Damit vergrößert sich auch das Siedlungsgebiet.
Von Anja Gail

Bautzen. Die Existenz eines Wolfsrudels in den Königshainer Bergen hat sich bestätigt. Es hat sein Kerngebiet zwischen den Kämpferbergen und dem Kanonenbusch. Beobachtungen und Funde deuten außerdem darauf hin, dass sich auch am Czorneboh bei Cunewalde ein Rudel angesiedelt hat. Davon geht das Kontaktbüro für die Lausitzer Wölfe aus. Das verstärkt die Sorgen bei Jägern und Nutztierhaltern.

Mit ihnen hat jetzt das Kontaktbüro in Reichenbach diskutiert. Dort will es demnächst auch einen öffentlichen Vortrag anbieten. Die SZ greift wichtige Punkte aus der jüngsten Diskussion auf.

Was befürchten Jäger und Halter von Nutztieren angesichts neuer Rudel?

Sie fürchten, dass die Wölfe die Jagdreviere leerfressen, und erwarten so große Schäden und Probleme, auch für Nutztierhalter und den Menschen selbst, dass er spätestens dann gezwungen sein wird, die Wölfe massiv zu bejagen. Deshalb fordern Jäger bereits jetzt eine spürbare Reduzierung. Die aktuelle Wolfsdichte ist aus ihrer Sicht zu hoch. Jana Endel aus dem Kontaktbüro sagt dazu, dass der Wolf bisher nirgendwo den Schalenwildbestand so stark reduziert hat, dass keine Jagd mehr möglich wäre. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass die Jäger Einbußen hinnehmen müssen und die Bejagung aufgrund von Veränderungen im Wildverhalten schwieriger wird.


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Der Landtag und die Bäume

Um 15 Eschen in Wachau ist ein Streit entbrannt. Es geht um den Naturschutz, Geld und die Frage: Wurde falsch geplant?

Von Thomas Drendel

 

Zweihundert Meter Straße, 15 Eschen und ein handfester Streit. – Das sind die Zutaten der Geschichte, die mittlerweile den Sächsischen Landtag und das Umweltministerium in Dresden beschäftigt. Corpus Delicti ist der Kirchweg in Wachau. Im vergangenen Jahr schien noch alles klar. Der Wachauer Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU) erklärte, das Stück Weg wird asphaltiert, das Amt für ländliche Neuordnung bezahlt das Ganze, abgesehen von einem Anteil der Gemeinde. Auch das Genehmigungsverfahren war abgeschlossen. Jetzt ist wieder alles offen.


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Ein Wolf namens Klitschko


In der Königsbrücker Heide lebt seit einigen Jahren ein ungewöhnlich großer Rüde mit seiner Familie.Und schaut auch im Rödertal vorbei.

Von Nicole Preuß

Königsbrück. Die Mitarbeiter der Naturschutzgebiets- Verwaltung haben sie schon manches Mal gesehen. Sie sitzen im Heidekraut, hocken schnurgerade auf dem alten Panzerdamm oder machen sich gerade über ein totes Reh her. Die Wölfe. Seit fünf Jahren lebt ein Rudel auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz nordwestlich von Königsbrück. Eigentlich müsste es in dem minenbelasteten Gebiet weitgehend unbemerkt bleiben. Doch die Mitarbeiter der Naturschutzgebietsverwaltung haben die Tiere im Blick. Das geht so weit, dass sie ihnen sogar Namen geben.

Der Rüde wird Klitschko genannt. Denn das Tier ist ungewöhnlich groß, selbst für einen Wolf. „Er ist auf alle Fälle deutlich größer als ein Schäferhund“, sagt Dirk Synatzschke. Der Verantwortliche für die Gebietsentwicklung der Königsbrücker Heide kümmert sich um die Erfassung der Wölfe auf dem Gebiet. Klitschko kommt aus Polen. Das haben genetische Untersuchungen von frischer Losung ergeben. Ungewöhnlich ist auch seine Zeichnung. Er hat einen markanten Sattelfleck zwischen den Schultern. Wäre er nicht so groß, würden ihn die Fachleute sicher daran erkennen.


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Baumfällung in Wachau gestoppt


(c) Gesunde Zukunft | BUND Sachsen e.V.16 große Eschen sollten am Kirchweg in Wachau gefällt werden. Im Rahmen der ländlichen Neuordnung soll dort ein Weg mittels eines Straßenaufbaus und -querschnitts ausgebaut werden. Nach Einschätzung des BUND Sachsen und von Experten ist die geplante Fällung nach Sichtung der Unterlagen und Ortsbegehung nicht notwendig. Die geplante neue Straße ist teils unbegründet überdimensioniert und sollte nach einheitlichem Querschnitt realisiert werden. Dafür hätten alle großen Bäume in Fahrbahnnähe gefällt werden sollen. Es sind aber durchaus Detaillösungen für den Straßenaufbau sowie im Bereich der Baumwurzeln umsetzbar, die einen Erhalt der landschaftlich und ökologisch wertvollen Gehölze problemlos ermöglichen. Hier greift unter anderem das Vermeidungsgebot. Folgerichtig hat der BUND am vergangenen Montag, den 15. Februar 2016, Widerspruch gegen die Baumfällungen beim Landratsamt Bautzen und bei der Gemeinde Wachau eingelegt – mit unerwartet schnellem Erfolg:


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